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Letztens bei meiner Tierärztin: ich war mit einer meiner Zuchthündinnen zum Impfen. Kommentar der Tierärztin: „Ja Mensch! Du hast aber schöne Zähne! Das sehe ich selten.“. Wir unterhielten uns kurz über meine Fütterungstechnik und daraufhin wieder sie: „Tja viele Tierbesitzer kommen her mit Zahnstein und anderen Gesundheitsproblemen ihres Tieres. Und dabei könnte man sich viel Geld und viele Tierarztbesuche sparen, wenn man eben nicht den billigen Futtersack kauft!“.
Aber auch teuer kaufen ist nicht gleicht gut kaufen! Du kaufst teueres Futter, das gesund klingt, hochwertig aussieht und mit großen Versprechen wirbt. Premium, natürlich, artgerecht. Doch was, wenn genau das Teil des Problems ist? Die Futtermittelindustrie lebt von deinem Vertrauen, das sie durch Werbung erzeugt und davon, dass kaum jemand genau hinschaut und kaum jemand genug Ahnung hat! Züchter nicht, Tierärzte nicht, die meisten halt einfach nicht.Der Gesetzgeber schreibt vor, dass in einem Hundefutter 4% Fleisch sein müssen – 4 verdammte Prozent nur! Bei einem Fleischfresser!
Warnung vor diesem Artikel: leider wirds bissi unbequem (wie so häufig hier). Aber ich du bist nicht allein – wir packen das!
01 Symptome bei deinem Hund
02 Herstellung von Hundefutter
03 Faktencheck: kurzer Einblick Studienlage
04 Ist MEIN Futter ok?
01 Symptome bei deinem Hund
Kommen wir als erstes Mal zu den Fallen, die Futtermittelhersteller verwenden, damit du lange Zeit gar nicht merkst, dass es deinem Hund schlecht mit dem Futter geht. Wenn der Hund Durchfall hat, dann wissen wir „Oh, oh, Bauchweh!“. Aber jetzt kommts: in vielen Hundefuttern sind Stoffe enthalten, die Durchfälle verhindern. Und zwar nur aus dem einen Grund, dass dein Hund von dem Futter nämlich immer Durchfall haben würde, wenn der Hersteller die Zusätze NICHT dem Futter zugeben würde. Das heißt, dass das Futter eigentlich so unverträglich ist, dass dein Hund damit immer Durchfall bekäme. Gepaart mit all den anderen Nebenwirkungen, wie Blähungen, Bauchkrämpfen, Übelkeit usw. Bei den allermeisten Diätfuttermitteln zum Beispiel – wie bei uns Menschen wird hier mit viel Zucker gearbeitet. Und damit sind wir auch schon mittendrin in den Symptomen:
1. Verdauungssystem
- Durchfall oder weicher Kot
- Verstopfung
- Blähungen und Bauchschmerzen
- Schlechter Mundgeruch
- Häufige Erbrechenanfälle
Ursache: Schlechte Proteinqualität, minderwertige Kohlenhydrate, Füllstoffe, fehlende Ballaststoffe oder Unverträglichkeiten.
2. Immunsystem & Krankheitsanfälligkeit
- Häufigere Infektionen (Ohren, Zähne, Atemwege)
- Langsame Wundheilung
- Allergien
- Hautprobleme
Ursache: Mangel an Antioxidantien, Vitaminen (z. B. Vitamin C, E) und Spurenelementen schwächt das Immunsystem.
3. Zähne und Maulgesundheit
- Zahnstein, Zahnfleischentzündungen
- Mundgeruch
- Schwierigkeiten beim Kauen oder Fressen
Ursache: Futter mit zu viel Zucker oder klebrigen Kohlenhydraten, fehlende mechanische Zahnpflege.
4. Fell, Haut und äußeres Erscheinungsbild
- Glanzloses, sprödes oder brüchiges Fell
- Haarausfall oder kahle Stellen
- Trockene, schuppige oder gerötete Haut
- Juckreiz oder Hautentzündungen
- Langsames Nachwachsen von Fell
Ursache: Mangel an essenziellen Fettsäuren, Vitaminen (z. B. Vitamin A, Biotin) oder Mineralstoffen (z. B. Zink, Kupfer).
5. Verhalten & Energie
- Reizbarkeit oder Aggressivität
- Lethargie, Antriebslosigkeit
- Konzentrationsschwäche
- Appetitlosigkeit
- Übermäßiges Fressen, auch von Unrat
Ursache: Nährstoffmangel, vor allem Aminosäuren, Mineralien und Vitamine, beeinflusst Gehirnstoffwechsel und Hormonhaushalt.
Hinter hübschen Verpackungen, wohlklingenden Zutatenlisten und emotionalem Marketing verbergen sich billige Füllstoffe, fragwürdige Zusätze und Tricks, die vor allem einem dienen: dem Profit. Nicht der Gesundheit deines Hundes. Das Gemeine: niemand sieht die Folgen sofort. Nicht das stumpfer werdende Fell. Nicht die Entzündungen im Inneren, das schlechte Immunsystem und den Krebs, der sich daraus entwickelt. Nicht die Jahre, die leise verloren gehen. Dein Hund leidet nicht laut, sondern er frisst, was du ihm gibst. Und zahlt dafür mit seinem Körper. Auch jedes noch so lieb gemeinte Leckerli hat krasse Folgen für die Gesundheit deines Hundes.
Dieser Artikel zeigt, mit welchen Methoden Hersteller arbeiten, warum „gut beworben“ nicht gleich „gut gefüttert“ bedeutet – und weshalb der Napf jeden Tag über mehr entscheidet als nur satt oder hungrig. Dieser Artikel ist kein netter Ratgeber, sondern darf als Warnung verstanden werden.
Über die Tricks, mit denen Hersteller schlechte Qualität als Fürsorge tarnen. Über Marketingbegriffe, die nichts bedeuten. Und über die unbequeme Wahrheit: Wer nicht hinschaut, entscheidet trotzdem – über Gesundheit und Lebenszeit.
Wenn du Hilfe brauchst beim Hundefutter, dann melde dich bitte bei mir! Ich freue mich, wenn ich dir und deinem Hund dabei helfen kann 🙂 0160 3326176.
02 Herstellung von Hundefutter, Beispiel „extrudiertes“ Trockenfutter
Beginnen wir mit dem extrudierten Trockenfutter. Extrudiert?? Was ist das?
Also, extrudiert bedeutet nichts anderes, als dass eine Mischung in einen Extruder gegeben wird und unter hohen Temperaturen (ca. 150 Grad Celsius) und Druck gemischt wird. Durch diese Behandlung ist das Futter später lange haltbar und lässt sich gut für den Hersteller lagern. Lagerzeiten von einigen Jahren sind kein Problem und auch Temperaturunterschiede (Sommer/Winter) nicht. Bei dieser Behandlung aber werden durch die Hitze Stärkequellen aufgeschlossen, Proteine denaturiert, Mikroorganismen abgetötet, Ballaststoffe verlieren teilweise ihre ursprüngliche Struktur, viele Nährstoffe (v. a. hitzeempfindliche Vitamine wie Vitamin C oder einige B‑Vitamine) werden zerstört und Fette können oxidieren → Bildung freier Radikale → potenziell entzündungsfördernd!
Nach dem „Kochen“ wird die Masse durch eine Düse gepresst, wodurch typische Krokettenformen entstehen, Dampfexplosion am Austritt sorgt für Auflockerung (Kroketten werden „luftig“). Danach werden die Kroketten in heißen Trocknungsöfen auf 10–12 % Feuchtigkeit getrocknet, um Lagerstabilität zu erreichen. Und damit das Ganze auch nach etwas schmeckt, gehen die Kroketten anschließend zum sogenannten „Coating“. Dabei sprühen Hersteller Fett, Aromen und Vitamin-Mineral-Mischungen (weil, das ist ja alles weg gekocht..) auf die fertigen Kroketten um Geschmack herzustellen und die Nährstoffverluste durch Hitze teilweise zu kompensieren.
MMH, LECKER!
Das erklärt auch den Fettfilm auf der Hand, wenn man dieses Hundefutter anfasst.

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Ok, aber welche Zutaten werden denn verwendet? Tja, das ist eine der Gretchenfragen, denn hier wird richtig fies durch irreführende Deklaration irregeführt! Tierische Proteine werden aus Tiermehlen gewonnen und Fleischnebenprodukten. Tja, was is denn das nu wieder? Für die EU-Verordnung für Tiernahrung (VO 1069/2009, EU-Tiernahrungsverordnung) gilt als Fleisch:
- Muskelgewebe von Tieren, das für den menschlichen Verzehr geeignet ist („Food-grade meat“) oder von nicht für den Menschen verwendeten Tieren stammt, z. B. Rinder, Schweine, Hühner, Puten.
- Kann frisch, gefroren oder getrocknet sein.
- Nebenerzeugnisse (By-Products): Organe wie Herz, Leber, Lunge, Milz, Nieren, teilweise auch Blut, Köpfe oder Knochenmehle dürfen verarbeitet werden, wenn sie aus zugelassenen Schlachtbetrieben stammen.
Wichtig: Nicht jedes „Fleisch“ auf der Verpackung entspricht Muskelfleisch.
Fleischarten in Hundefutter
- Muskelfleisch
- „Echtes“ Fleisch: Fleischstücke vom Tierkörper (Rind, Huhn, Schwein, Lamm).
- Hochwertiger, gut verwertbarer Proteinanteil.
- Nebenerzeugnisse / Innereien
- Herz, Leber, Nieren, Lunge, Milz, Zunge, Euter.
- Rechtlich Fleischbestandteile, aber Nährstoffprofil unterscheidet sich stark vom Muskelfleisch.
- In Industrie-Futter oft günstigere Proteinquelle.
- Fleischmehle / Tiermehle
- Getrocknet, gemahlen, aus Muskeln, Innereien, ggf. Knochen.
- Hoch konzentrierter Eiweißlieferant, lange haltbar.
- Qualität und Herkunft variieren stark → mögliche Schadstoff-Rückstände (z. B. Schwermetalle, Antibiotikarückstände).
- Fleischabfälle / Tierische Nebenerzeugnisse zweiter Klasse
- Darunter können Haut, Federn, Schnäbel, Hufe, Klauen fallen.
- In Deutschland und EU nur für Tierfutter zugelassen, nicht für menschliche Ernährung.
- Werden häufig für billige Trockenfutterprodukte genutzt.
Nährstoffmangel vorprogrammiert!
Jedes Hundefutter, wo NICHT draufsteht KALTGEPRESST ist extrudiertes Hundefutter!
Um dich hier nicht zu überfordern, denn aus Hundefutter kann man eine Wissenschaft machen, gehe ich in weiteren Blogartikeln auf die weiteren Herstellungsverfahren ein.
03 Faktencheck: kleiner Einblick Studienlage
Einmal aus Amerika
Eine bekannte langjährige Studie, an der unter anderem Forschende der University of Pennsylvania School of Veterinary Medicine und weiterer US‑Universitäten beteiligt waren, untersuchte über 14 Jahre hinweg, wie sich die Ernährung auf die Lebensdauer von Labrador Retrievern auswirkt. 👉 Kernaussage: Diese Studie zeigt klar, dass der Ernährungsstil — konkret die Energiezufuhr und Körperkondition — die Lebensdauer eines Hundes nachweislich beeinflussen kann, mit einem messbaren Unterschied in Jahren.
Wichtigste Ergebnisse:
- Hunde, die 25 % weniger Kalorien als ihre „normal gefütterten“ Geschwister bekamen, lebten im Median etwa 1,8 Jahre länger.
- Die kalorienreduzierten Hunde hatten später und seltener altersbedingte Krankheiten, z. B. Osteoarthritis.
- Diejenigen mit „freien Futterzugang“ neigten eher zu Übergewicht, was mit früherem Auftreten von Krankheiten und einer kürzeren Lebenszeit verknüpft war.
Aber die Studie ist kein direkter Beweis für Qualität einzelner Futtermittel!
- Die Studie unterstreicht, dass Übergewicht und falsch dosierte Ernährung mit früheren altersbedingten Erkrankungen und kürzerer Lebensdauer assoziiert sind.
- Ernährung wirkt also indirekt über Körpergewicht, Stoffwechsel und Krankheitsrisiken auf die Lebensdauer
Wichtig zu wissen:
Diese Studie belegt nicht direkt, dass ein bestimmtes Futter (z. B. Premium vs. billiges Futter) die Lebenserwartung verlängert oder verkürzt. Sie zeigt nur, dass eine ausgewogene Ernährung mit kontrollierter Kalorienzufuhr stark mit einer längeren Lebenszeit verbunden ist.
Es gibt noch keine universitätsgeprüfte Studie, die pauschal sagt: „Futtermittel mit bestimmten Zutaten verkürzt das Leben im Vergleich zu anderen Futtertypen direkt.“
Zu dieser Studie findest du HIER mehr!

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Noch eine Studie aus Finnland
Die DogRisk‑Gruppe ist Teil der Universität Helsinki und forscht seit über 15 Jahren systematisch an der Verbindung zwischen Hundeernährung, Umweltfaktoren und chronischen Krankheiten. Sie nutzt dafür sowohl Daten aus großen Fragebögen (über 12 000 Hundehalter weltweit) als auch klinische Studien, um Faktoren zu identifizieren, die das Risiko für Krankheiten beeinflussen könnten. Die Forschungsgruppe analysiert, wie Ernährung die Gesundheit von Hunden beeinflusst, indem sie sowohl Epidemiologie als auch klinische Studien nutzt. Die Gruppe hat über Jahre eine große Datenbasis aufgebaut, um Zusammenhänge zwischen Futterarten und gesundheitlichen Markern bei Hunden zu erkennen. Eine der neueren klinischen Studien verglich gezielt die Wirkung von zwei sehr unterschiedlichen Diäten auf den Stoffwechsel von Hunden:
Kibble‑Diät: trockenes, kohlenhydratreiches Hundefutter
Rohfleisch‑Diät: unverarbeitetes, fettreiches Futter ohne nicht‑faserige Kohlenhydrate
Stoffwechselparameter:
Hunde, die mit kibble gefüttert wurden, zeigten höhere langfristige Blutzucker‑ und Blutfettwerte – Marker, die mit schlechterer metabolischer Gesundheit in Verbindung gebracht werden.
Gewicht:
Die kibble‑Gruppe nahm im Durchschnitt mehr Gewicht zu als Hunde, die roh ernährt wurden.
Roh‑Nahrung:
Hunde auf der rohfleischbasierten Ernährung hatten niedrigere Blutzucker‑ und Blutlipidwerte, sowie einen günstigeren TyG‑Index (ein Marker für Insulinempfindlichkeit), was im Kontext metabolischer Gesundheit als positiv gilt.
Energienutzung:
Bei den roh gefütterten Hunden deuteten höhere Ketonkörperwerte darauf hin, dass sie mehr Fett als Energiequelle nutzten, was ähnlich Effekte wie bei bestimmten menschlichen Ernährungsstudien zeigt.
Die Studie legt nahe, dass die Art der Ernährung den Energiestoffwechsel eines Hundes stark beeinflussen kann – und dass ein rohfleisch‑basierter, fettreicher Ernährungsansatz im Vergleich zu einem stark kohlenhydratbetonten Trockenfutter bei mehreren metabolischen Markern günstigere Ergebnisse zeigt. Allerdings weisen die Forscher darauf hin, dass weitere Forschung nötig ist, um langfristige Gesundheitseffekte und praktische Ernährungsempfehlungen zu formulieren.
Mehr zu dieser Forschung findest du HIER!
So, lassen wir das mal so stehen.
04 Ist MEIN Futter ok?
Ganz kurz, das kann ich dir nicht sagen. Denn es kommt natürlich sehr darauf an, was du fütterst. Aber lass uns mal gemeinsam ein prominentes Beispiel von Hundefutter zerlegen, danach kannst du selbst beurteilen:
ich nehme für mein Beispiel eine Firma deren Konzept ist, den Vertrieb durch Tierärzte zu machen und die du vielleicht beim Tierarztbesuch auch schon mal gesehen hast. Die Tierärzte bekommen bei jedem Kauf dieser Marke eine Provision, über die aber die wenigsten Tierärzte aufklären. Zu viel Transparenz scheint im Geschäft „Pet Nutrition“ nicht der Renner zu sein. Werfen wir einen gemeinsamen Blick auf die Inhaltsliste:
Zusammensetzung:
Getreide (Mais, Reis), Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse (Geflügelfleischmehl, Lammfleischmehl), Öle und Fette, pflanzliche Nebenerzeugnisse (Rübentrockenschnitzel), Mineralstoffe, Eier und Eierzeugnisse (Volleipulver), Hefe*, Algen (Ascophyllum nodosum*), Saaten (Leinsamen), Kräuter*, Hefe extrahiert* (Quelle für MOS)(0,1 %), Grünlippmuschel* (Perna canaliculus)(0,05 %)
Als erstes fällt auf, die Angabe kaltgepresst fehlt, damit handelt es sich hier um einextrudiertes Trockenfutter.
- Mais ist ein häufig verwendeter, denn sehr billiger Füllstoff für das Futter. Aber ein Hund ist kein Huhn, wie wir wissen. Ja, Hunde können Stärke aus Mais und Co verdauen, aber nicht als Hauptnahrungsquelle! nun sehen nwir hier, dass Getreide als erstes genannt wird. Die Hersteller vermeiden genaue Zahlen um deinen Schock zu vermeiden. Also schreiben sie keine Mengenangaben hin, sondern das, was am meisten enthalten ist, wird je nach Menge von vorne nach hinten aufgeführt. Getreide ist also am meisten im Futter und Grünlippmuschel am wenigsten.
- Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse: tja, was das bedeutet haben wir oben schon gelesen. Schlecht ist in jedem Fall, dass es sich um zwei Fleischsorten handelt. Besser ist ein Monoprotein, also nur ein Fleischsorte. Es muss zudem nicht nur Geflügelfleischmehl & Lammfleischmehl enthalten sein, da als Überbegriff Fleisch & tierische Nebenerzeugnisse genannt werden. Und Herrschaften, jetzt kommts: steht in der Zusammensetzung nur das Protein oder die Tierart (z.B. Geflügelprotein, Geflügel oder Geflügelmehl) kann alles vom Tier enthalten sein. Dies beinhaltet u.a. Blutmehl und Federmehl, deren Proteine deutlich minderwertiger sind als vom Fleisch. Auch können diese minderwertigeren Proteine und die einhergehende Unterversorgung zu Verhaltensstörungen führen. Daher sollte in der Zusammensetzung immer explizit Fleisch stehen (z.B. Geflügelfleisch, Geflügelfleischmehl).
- Öle und Fette: ok, und welche genau?
- Rübenschnitzel: wieder ein Füllstoff, der das Ganze Ding bei diesem Herstellungsverfahren sehr zuckerhaltig macht.
- Durfallverhinderer: Eipulver, Leinsamen und Hefen
Analyse
Rohprotein 23,8 %, Rohfett 12,2 %, Rohfaser 2,2 %, Rohasche 6,8 %, Calcium 1,25 %, Phosphor 0,80%
Jetzt kommen wir zu dem, was ich auch besonders mag, denn das hier gibt an, was auf die Futterkroketten so nochmal extra oben drauf gesprüht wird…
Zusatzstoffe
Vitamin A 15.000 IE, Vitamin D3 1.500 IE, Vitamin E (all rac-alpha-Tocopherylacetat) 100 mg, Spurenelemente/kg: Eisen (Eisen(II)sulfat, Monohydrat) 100 mg, Zink (Zinkoxid, Aminosäure-Zinkchelat, Hydrat) 130 mg, Kupfer (Kupfer(II)sulfat, Pentahydrat) 10 mg, Mangan (Mangan(II)oxid) 25 mg, Jod (Calciumjodat, wasserfrei) 2,0 mg, Selen (Natriumselenit) 0,10 mg, Antioxidationsmittel: stark tocopherolhaltige Extrakte natürlichen Ursprungs
MMH, LECKER!
Ich überlasse es dir selbst eine Meinung dazu zu bilden.
Ich wünsche mir offene Deklaration auf den Verpackungen und mehr Aufklärung was das alles eigentlich bedeutet…damit DU ENTSCHEIDEN kannst: eine offene Deklaration bedeutet, dass keine Zutaten-Überbegriffe wie Getreide oder Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse (hier kann wirklich alles, vom Hühnerfuß bis Rinderkopf, enthalten sein) verwendet werden. Zusätzlich werden bei einer offenen Deklaration alle %-Mengen der Zutaten angegeben, sodass der Verbraucher genau weiß, was der Hund bekommt. Fehlt die Mengenangabe (besonders bei den ersten Zutaten), ist eine fundierte Einschätzung der Qualität nicht möglich.
Mein Wunsch ist hier nicht, einzelne Hersteller zu verrufen und schlecht zu machen. Ich will das Beste für deinen Hund, ganz ehrlich. Und damit auch für dich. Ich wünsche mir, dass die Industrie keine Tierversuche mehr macht und dass dein Hund lange gesund mit dir lebt. Die beste Prävention ist gutes Essen, Viel Bewegung, wenig Stress, viel Bindung – krass, wie bei uns, oder? 🙂
Wenn du Fragen zu deinem Hundefutter hast oder Fragen zur Fütterung oder Fragen zu Symptomen deines Hundes, dann melde dich bei mir: 0160 3326176! Ich helfe dir GERNE weiter! Schau dir auch gerne mein Video an.
Also Leute, in diesem Sinne: guten Appetit und bis zum nächsten Mal!
Deine Bianca

Hi, ich bin Bianca!
Seit 2007 züchte ich Hunde, ich habe Bio studiert und diesen Lernort "Hund" gegründet. Neben den Hunden und dem Schreiben ist Biologie - die Lehre von lebenden Systemen - meine heiße Leidenschaft! Verantwortungsvolle Hundehaltung beginnt mit Wissen! Ich will, dass du informierte Entscheidungen für deinen Hund und dich treffen kannst. Deshalb erkläre ich hier wissenschaftliche Erkenntnisse und helfe dir bei der Einordnung.
Bis demnächst, deine Bianca

