Bissiger Tierschutzhund will sich nicht anfassen lassen und verrichtet „sein Geschäft“ in der Wohnung
Die Story: eine Kundin kontaktierte und Ende Dezember. Sie habe einen Hund von einer Tierschutzorganisation übernommen. Die Übergabe sei vor einer Woche gewesen. Als sie den Hund, eine Deutsch-Kurtzhaarmischlingshündin, am Treffpunkt abholte sei noch alles ok gewesen.
Als sie nun mit dem Hund heim kam, begannen die Schwierigkeiten direkt. Sie war mit dem Hund vor die Tür gegangen, damit er sich lösen könne. Der Hund habe völlig verängstigt reagiert und sei fast aus seinem Geschirr entkommen. Die Dame ging zurück in ihre Wohnung. Sie löste das Geschirr und der Hund flüchtete in eine Ecke. Seitdem kam er nicht mehr hervor, biss zu und traute sich lediglich auf den Teppich im Wohnzimmer seine Geschäfte zu machen.

Vor der Anschaffung des Hundes hatte sie zwei Ebooks über Tierschutzhunde gekauft und gelesen. Die Tierschutzorganisation weigerte sich den Hund zurückzunehmen. Andere Hundeschulen wiesen eine Zusammenarbeit ab „da ist nichts zu machen!“.
Heute: vier Einzelstunden später ließ sich der Hund anfassen, Halsband und Geschirr bereitwillig anziehen, Nach draußen führen und sein Geschäft dort erledigen. Die Hundehalterin lernte zu verstehen aus welchen Gründen die Hündin sich so verhielt und arbeitete selbst fleißig am festgelegten Trainingspaln. Hund und Mensch leben gemeinsam glücklich!
Welpe beißt ständig um sich und hat Angst vor allem
Die Story: eine Kundin aus Österreich meldete sich verzweifelt. Die vier Monate alte Pudelmischlingshündin beiße sie und die Kinder massiv in die Hände und ins Gesicht. Sie fiepe viel, laufe der Familie im Haus hinterher, habe mittlerweile starke Ängste vor Alltagsgeräuschen entwickelt, könne überhaupt nicht alleine bleiben.
Zu Beginn hätte es keine Schwierigkeiten gegeben und es sei auch nicht der erste Hund der Familie und auch nicht der erste Welpe. Sie habe sich vor der Anschaffung bereits in einer Hundeschule angemeldet und gehe dort auch zweimal wöchentlich ins Training. Rückruf und Sitz funktionierten schon ganz gut. Die dortige Trainerin habe ihr gesagt, dass das alles Teil einer Gehirnentwicklungsphase sei und der Hund dringend Ablenkung bräuchte mit Schnüffelteppichen und viel Beschäftigung.

Das Verhalten des Welpen werde aber täglich schlimmer. Die Kinder hätten Angst vor dem Hund und der Hund vor allem Möglichen. Er lasse sich nun teilweise nicht mal mehr anfassen.
Heute: nach drei intensiven Videocalls und Begleitung über Whatsappchats ließen sich die Ängste des Welpen komplett abbauen. Beißen tut der kleine Hund nicht mehr. Durch Vermittlung von fundiertem Wissen lernten die Eltern zu verstehen, was die tatsächlichen Gründe für das Verhalten des Welpen waren. Sie konnten schnell eigenes Verhalten ändern und wissen nun, wie sie die Beziehung zwischen dem Welpen und den Kindern gestalten können.
Australian Shepherd flippt bei jedem Spaziergang und Hundebegegnungen aus
Die Story: ein Ehepaar meldet sich und bittet um eine Einzelstunde. Sie haben zwei Australian Shepherds, einen Rüden und eine Hündin, und lieben die Hunde innig. Allerdings seien die Spaziergänge sehr anstrengend. Mit dem Rüden ginge es ja, er sei relativ gelassen, zumindest im Vergleich zu der Hündin.
Die Hündin verliere völlig den Kopf, wenn andere Hunde entgegen kämen. Sie sei überhaupt nicht zu bändigen und bereits als Welpe beim Züchter sehr dominant gewesen. Der Grundgehorsam sitze eigentlich recht gut, aber im Kontakt mit anderen Hunde sei gar nichts mehr zu machen. Das Ehepaar besuchte bereits mit den Vorgängerhunden eine bestimmte Hundeschule ihres Vertrauens. Dort könne man das Problem allerdings nicht lösen. In der Erziehung hätten sie sich alle Mühe gegeben liebevoll und konsequent zu arbeiten.

Sie wüssten nun nicht mehr weiter. Die Wut der Hündin ginge nun auch so weit, dass bei Autofahrten randaliert würde wenn ein Hund in Sicht käme und auf Spaziergängen beruhige sich der Hund gar nicht mehr und würde nach Hundekontakt auch Menschen anbellen und knurren.
Heute: nach fünf Einzelstunden und dem Besuch von Social Walks konnte das Ehepaar sich jede Menge Wissen über Hunde erarbeiten und Routinen im Umgang mit beiden Hunden entwickeln. Die Hündin bleibt für ihre Halter in allen Situationen ansprechbar und hat echten Gehorsam verinnerlicht. Die Mensch-Hundfamilie wird immer freier in der gemeinsamen Freizeitgestaltung und kann nun in Restaurants gehen und in den Urlaub fahren. Auch das Auto oder die Wohnung werden nicht länger zerstört.
Hunde zerstören das Haus und beißen sich untereinander
Die Story: ein Ehepaar meldet sich wegen ihren beiden Cane Corsos. Sie hätten die Hunde, ein Geschwisterpaar, bereits als Welpen zu sich geholt. Mit beiden Hunden ging das Paar direkt in die örtliche Hundeschule und besuchte die Welpenspielgruppe.
Im Anschluß seien sie in den Begleithundekurs mit den Hunden gegangen und es habe auch gut funktioniert. Als die Hündin in die erste Läufigkeit kam, hätten die Schwierigkeiten angefangen. Der Rüde hätte massiv begonnen bei Hundebegegnungen aggressiv zu werden. Im Freilauf würden die Hunde wild miteinander spielen.

Der 50kg schwere Rüde würde manchmal aus dem Nichts heraus auf Frauchen oder Herrchen zurennen und mit voller Wucht anspringen. Daheim würde die Wohnungseinrichtung zerstört, Kabel zerrissen, das Sofa zerfetzt, Steckdosen aus der Wand gerissen. Wenn es ums Futter gehe, würden sich beide Hunde angehen und sich teilweise minutenlang ineinander verbeißen. Neuerdings würden beide Hunde Mann und Frau lange fixieren, so dass man sich bedroht fühle. Hier sei es nocht nicht zu Vorfällen gekommen, aber man fühle sich sehr unsicher.
Heute: nach intensiver Wissensvermittlung über meine Onlineprodukte, drei Einzelstunden, Begleitung über Whatsappchat und dem Besuch von Social Walks, hat sich ein neues Lebensgefühl unter allen vieren breit gemacht. Das Ehepaar hat gelernt, dass Hundeschule im klassischen Sinn sehr oft fatal ist für den Aufbau guter Beziehung, und, was Hunde brauchen um keine zerstörenden und beängstigenden Verhaltensweisen zu entwickeln. Es wird nichts mehr zerstört, Bedrohungen von Menschen und anderen Hunden sind Geschichte
Dackelrüde macht was er will
Die Story: ein Ehepaar meldet sich wegen ihres Dackelrüden. Sie hätten den Rüden als Welpe von einem Züchter gekauft und zu Beginn sei alles bestens gewesen. Sie hätten sich viel Mühe gemacht mit einer liebevollen Erziehung.
Der Mann wolle Jäger werden und die Frau sei mit Dackeln groß geworden. Daher hätten sie sich für diese Rasse entschieden. Der Hund solle später für die jagdliche Verwendung ausgebildet werden. Mittlerweile würde der Hund regelmäßig nach den Kindern schnappen, massiv bellen, würde nach Besuchskindern schnappen und sein Futter, egal ob Krümel auf dem Boden, Tagesration oder Kauartikel, vehement verteidigen.

Nach der ersten Trainingseinheit kommt es zu einem massiven Beißvorfall mit einem Besucherkind, welches vom Hund im Unterschenkel gepackt wird. Ein Vermittlungsversuch in eine Familie ohne Kinder scheitert, nachdem der Hund die 80 jährige Mutter des neuen Besitzers an der Hüfte packt, niederreißt und sich in Nacken und Oberschenkelbereich verbeißt. Zuvor war der neue Besitzer mit dem Hund in eine Traumagruppe einer Martin-Rütter Hundeschule gegangen. Dort wurde ihm zuvor der Dauereinsatz eines Maulkorbs empfohlen und viel schonenendes Verständnis für den Hund, der sich sicherlich nur wegen eines erlittenen Traumas in der Vergangenheit so verhalte.
Es steht die Wahl an zwischen einschläfern oder Training. Nach intensiver Aufklärung der Beteiligten über Rasse, einem Blick in die Ahnentafel mit rein auf jagdliche Leistung gezogenen Ahnen und dem damit assoziierten Verhalten ist klar, dass der Hund nie ein Trauma erlitten hat, sondern sich vielmehr „zuchtkonform“ verhält. Die Ahnungslosigkeit und falsche Beratung wurden leider allen Beteiligten zum Verhängnis.
Heute: die Beteiligten entschieden sich für ein Training. Nach acht Monaten zeigte der Hund regulierbares und für die Umwelt sicheres Verhalten. Er konnte erfolgreich an einen Jäger vermittelt werden. Beide erleben einen glücklichen Alltag!