zwischen Familie, HUnden & Forschung
Wissenschaft, Erfahrung & Intuition – das bin ich
ich bin voller Neugier für Natur, Menschen und Tiere
Mein Werdegang
geboren 1981, Bio-Studium in Giessen
Hundeschule

2004
Hundetraining vor, während, nach dem Studium
Bereits seit 2004 bin ich im Hundetraining aktiv, mit eigenen Gruppen die ich speziell im Bereich Retriever Workingtests trainiert habe. Damals war ich Assistentin von spannenden Trainern und finanzierte damit mein Studium. Die Branche war damals noch jung und Martin Rütter begann erst damit, aus der Freizeitbeschäftigung Hund eine Industrie zu machen. Noch konnte sich jeder „Hundetrainer“ nennen, obwohl man vielleicht eigentlich Bankkaufmann war.
Im Studium hatte ich das große Glück drei Alaskawolfswelpen mit aufziehen zu dürfen – sehr bereichernd! Hunde hatte ich auch damals natürlich immer an meiner Seite. Der Vergleich mit den Wölfen lieferte mir die ersten wichtigen Erkenntnisse! Ich bewegte mich viel in der Hundeszene und konnte Profis unterschiedlicher Ausbildungsrichtungen bei der Arbeit beobachten. Mein Herumtreiben in der Hundeszene lieferte mir weitere wichtige Erkenntnisse, nämlich vor allem was NICHT funktioniert und wie Hunde NICHT sind.
2017
Gründung: Hundeschule Stahls Hunde
2017 machte ich mich mit meiner Hundeschule selbständig: STAHLS HUNDE. Hier hatte ich durch meine Vorerfahrungen im Hundetraining, Studium, Zucht und der ständigen eigenen Ausbildung meiner Hunde bereits stabiles Vorwissen. Aber natürlich wusste niemand, dass es mich gab und so dauerte es gut und gerne ein halbes Jahr bis sich meine Kurse und Buchungen füllten.
2020 legte ich die Prüfung zur Sachverständigen für das LHundG NRW beim Landesamt für Ernährung, Verbraucherschutz und Umwelt ab.
2022
Lernort Gründung: Bianca Stahl Hunde-Akademie GmbH
Corona. Eine Pandemie die ALLES verändert hat, auch Hundeschule. Allen ist klar geworden wie wichtig die Begegnung mit Menschen ist, Austausch, Berührungen, das Leben als soziales Lebewesen eben. Aber es wurde auch deutlich, dass die Pandemie und die erlittenen Trennungen ein Entwicklungsbooster für Wissensvermittlung über das Internet war. Halleluja! Nehmen wir DAS als positiven Teil aus der schrecklichen Zeit mit.
„Bianca, ich hab da mal eine Frage über Hunde“. Über 20 Jahre Erfahrung, über 20 Jahre dieselben Herausforderungen von Hundemenschen mit ihren Hunden, über 20 Jahre dieselben Fragen – die ich ALLE immer GERNE beantworte! Mit den Onlinekursen habe ich dafür das passende Format: mein Wissen – deine Antwort.
2010 – 2015 Biologenarbeit bei tier3, Bayer Crop Science, BASF






Vogelfang, Beringung, Telemetrie
In biologischen Feldstudien kann es nötig sein, Tiere für einen kurzen Zeitraum zu fangen und zu besendern um sie danach weiter beobachten zu können und Daten zu sammeln. In diesem Beispiel Vögel, die in Apfelplantagen gefangen wurden um beobachten zu können wie lange und wie oft sie sich am Tag in den Plantagen aufhalten. Man wollte daraus erschließen können, wie hoch die Belastung durch Pestizideinsatz für die Vögel ist.
In anderen Studien haben wir auch Mäuse und Käfer besendert und beobachtet.
Für diese Studien braucht man Genehmigungen. Die am Versuch beteiligten Personen müssen nachweisen, dass sie dafür ausgebildet sind. Dafür habe ich einen Beringerschein und einen FELASA B-Schein (Tierversuchsschein) gemacht und eng mit der Tierschutzbeauftragten zusammen gearbeitet.




Bienen-, Seed- und Pflanzenschutzmittelstudien
Wie man sieht, waren die Aufgaben vielfältig! Ich habe bei einigen Bienenstudien der Bayer Crop Science AG mitgewirkt und dafür, natürlich, meinen Imkerschein gemacht.
Um festzustellen welche und wie viele Insekten sich auf mit Pflanzenschutzmitteln behandelten Flächen befinden, muss „gefoggert“ werden. Schutzanzüge dringend nötig!
Es versteht sich, dass am Ende der Studiensaison die Ergebnisse ausgewertet werden müssen und in Drafts und Reports an den Kunden geschickt werden. Man schreibt also quasi immer wieder eine Abschlussarbeit, wie an der Uni. Die „Amtssprache“ für diese Reports ist Englisch.
Hundezucht seit 2007








Mit meinem ersten Ehemann habe ich begonnen Hunde zu züchten. Als Jäger starteten wir damals mit der Zucht von Deutsch-Drahthaar. Mittlerweile züchte ich Rauhhaar- und Langhaardackel.
Wenn man Hunde züchten will, muss man bestimmte Voraussetzungen erfüllen, zumindest, wenn man, wie ich, im VDH züchtet. Man muss persönliche Eignung und Kenntnisse über Zuchtgeschehen nachweisen, und man braucht natürlich passende räumliche Bedingungen. Zudem müssen die Hunde Gesundheits-, Wesens- und Ausbildungsprüfungen bestehen. Als Züchter bildet man also ständig eigene Hunde aus, um sie auf Prüfungen und Schauen vorzustellen.
Das beste im leben



Aus meiner ersten Ehe habe ich zwei Söhne, geboren 2006 und 2008. Mit meinem Mann habe ich zwei Töchter, geboren 2018 und 2019.
